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Eine Neutronenbombe ist eine Wasserstoffbombe mit Deuterium-Tritium-Brennstoff. Die Bauart der Waffe ist auf eine maximale Neutronenausstrahlung und einen vergleichsweise geringen Fallout optimiert.

Diese Neutronenbomben werden mit einem sehr kleinen primären Fissionssprengsatz gebaut. Der Sprengkopf enthält dabei nur etwa 10 kg Spaltmaterial und wenige Gramm Deuterium-Tritium-Gas.

Da aus der Kernfusion im Vergleich zur Kernspaltung besonders viele Neutronen frei werden, können bei vorgegebener Sprengkraft sehr viel mehr Neutronen freisetzt als eine normale Fusionsbombe. Technisch würde das Deuterium-Tritium-Gas unter hohem Druck in einer kleinen Kapsel aufbewahrt – mit wenigen Zentimetern Durchmesser. Das Gas muss aufgrund der Hochdrucklagerung nicht tiefgekühlt werden.

Die Neutronenbombe gilt als taktische Waffe, die Menschen und andere Lebewesen durch Strahlung töten, aber Gebäude weitgehend intakt lassen soll. Die höhere Tödlichkeit bei geringeren strukturellen Schäden ist aber nur relativ zu anderen Kernwaffen zu verstehen. Denn bei den taktischen Neutronenwaffen mit für gewöhnlich geringer Sprengkraft ist davon auszugehen, dass im Bereich der tödlichen Strahlung die meisten zivilen (nicht verstärkten) Gebäude zerstört werden.

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